Biografie

Kunst ist nicht die Wirklichkeit. Trotzdem: Kunst zeigt uns, was ist. Und Pop Art ist eine äußerst effektive Möglichkeit, das, was ist, noch schneller zu zeigen und auch zu erkennen. Pop Art macht ganz einfach Tempo. Und ist schlagfertig. Sie übersetzt die Wirklichkeit lustvoll in ironische, kritische und vor allem packende ikonografische Slogans, die sofort ins Auge stechen.

Kaum jemand bringt gegenwärtig die Prinzipien der Pop Art so konsequent und bildstark auf den Punkt wie Devin Miles. Der in der Nähe von Hamburg lebende Künstler gilt bereits seit einiger Zeit als bedeutendster und zugleich erfolgreichster Vertreter der Contemporary German Pop Art. In seinen üppig und vielfältig gestalteten Collagen, dem Ergebnis einer Technik aus Handsiebdruck, Airbrush und Malerei auf speziellen Untergründen, verarbeitet er Geschichte und Geschichten der Pop-Kultur.

Devin Miles‘ Protagonisten sind wahre Ikonen . Seine Cast-Liste reicht von Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe, James Dean, Rihanna oder Karl Lagerfeld, bis hin zu imposanten Gebäuden und Objekten wie der New Yorker Börse oder dem Brandenburger Tor. Nicht zu vergessen die legendäre Automodelle. Seine Werke sind mittlerweile als Serigrafien und Unikate in Galerien in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern vertreten.

Unter Kunstkennern genießt Devin Miles einen hervorragenden Ruf. Aufgrund ihrer enormen Vielfalt und hohen Qualität erfreuen sich seine unverwechselbaren Arbeiten inzwischen einer stark steigenden Wertschätzung. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Künstler inzwischen verstärkt der Arbeit an Unikaten.

Entscheidend war hier nicht zuletzt die Entdeckung neuer Materialien. Gerade im vergangenen Jahr hat Devin Miles seine diesbezüglichen Ideen intensiv weiterentwickelt, sodass er als Untergrund neben handgebürsteten Aluminiumplatten, Holz oder Leinwand neuerdings auch mit Hilfe eines Brenners unter Verwendung einer offenen Flamme gewelltes, zum Teil gefälteltes Plexiglas verwendet. Diese für ihn neue Technik verleiht seinen Bildern eine erstaunliche Dreidimensionalität.

Es sind innovative und kreative Konzepte wie diese, die Devin Miles zu einem der derzeit faszinierendsten gegenständlich arbeitenden Künstler machen . Er ist ein echter „Storyteller“, jemand, der aus den Narrativen und Mythen der Pop-Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts kraftvolle Tableaus komponiert. In einer zupackenden Symbiose aus Farbe, großer Geste und jeder Menge kreativer Energie erschafft er vielschichtige Montagen, in denen klassische Porträts, Logos, Schriften und typische Accessoires unserer Zeit zu einer bildstarken Melange verschmelzen. Dabei gehen die einzelnen Arbeiten weit über die bloße Abbildung eines Idols hinaus und schaffen mit gestalterischer Kraft und emotionaler Wucht neue Zusammenhänge, die dem Publikum inspirierende Räume für eigene Betrachtungen eröffnen.

Katalog

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Devin Miles Editionen

Editionskatalog 2021/22

Limitierte und handsignierte Werke auf mehr als 50 Seiten

Devin Miles in der Kunsthalle Würth

Einer der weltweit renommiertesten und wichtigsten Kunstsammler, der Unternehmer Reinhold Würth (80), hat jetzt vier Arbeiten von Devin Miles für seine einzigartige Sammlung erworben. Bei den Werken handelt sich um die Unikate "In God We Trust" aus dem Jahr 2013, "Wallstreet II" von 2014 und die beiden aktuellen Arbeiten "Red Lips - Brigitte Bardot" und "Chanel - Romy Schneider". Devin Miles: "Es ist für mich eine der größten Auszeichnungen meiner bisherigen künstlerischen Laufbahn, dass Reinhold Würth Gefallen an meinen Bildern gefunden hat und ich jetzt in seiner Sammlung vertreten bin."

Reinhold Würth, der Inhaber des gleichnamigen Handelsunternehmens, unterhält 14 eigene Kunstmuseen in Deutschland, der Schweiz, Spanien, Frankreich, Dänemark, Österreich, Holland, Norwegen, Italien und Belgien. Seine Sammlung umfasst rund 16 000 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, vornehmlich aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Aufsehen erregte er 2011 durch den Kauf der "Darmstädter Madonna" von Hans Holbein dem Jüngeren aus dem Jahr 1526. Für das Gemälde hat Würth rund 50 Millionen Euro bezahlt.

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